Eine erfolgreiche Pressekonferenz für Schöck

Am 10. Juli 2014 hat die französische Tochter der Schöck Bauteile GmbH [Hersteller von Wärmedämmelementen] in Paris eine Pressekonferenz veranstaltet. Ziel war es, die geladenen Journalisten auf ein „heißes“ Thema aufmerksam zu machen: die von der Regierung angedachte Lockerung der Isolationsnormen.

Um nämlich François Hollandes Wahlversprechen halten zu können, jährlich 500 000 Wohnungen zu bauen, hat die Regierung eine Arbeitsgruppe von Fachleuten und Experten gebildet, die überlegen sollten, wie man einfacher und somit schneller bauen könnte. Im Frühjahr 2014 wurden 50 Vorschläge bekannt gemacht, darunter der Vorschlag Q10 mit der Absicht den Wärmebrückenkoeffizienten Psi von 0.6 auf 1W/m.²K zu erhöhen.

Konkret bedeutet es, dass Wärmebrücken zukünftig nicht mehr gedämmt würden, mit nachteiligen Auswirkungen, nicht nur auf den Energieverbrauch, sondern auch auf die Qualität der Raumluft und die Beständigkeit der Gebäude!

Eine erfolgreiche Pressekonferenz…

Um diesen Rückschritt an die Öffentlichkeit zu bringen, hat Schöck mobilgemacht und drei weitere Referenten dazu eingeladen, an der Pressekonferenz teilzunehmen: das Ingenieursbüro Pouget Consultants (umweltbewusstes Bauen), das Fortbildungsinstitut Medieco (Qualität der Raumluft) und Mur Manteau (Befürworter der Außenisolierung).

Maetva hat Schöck bei der Organisation von Anfang an begleitet, und sowohl Fach- als auch Publikumsmedien eingeladen. Pressedossier, Pressemitteilungen und Einladungen an die Journalisten wurden in Zusammenarbeit mit dem Grafikstudio von maetva erstellt.

… mit dem erwünschten Ergebnis

Knapp zwei Wochen nach der Pressekonferenz wurde über das von den Journalisten befragte Ministerium für Wohnungswesen, Raumordnung und Umwelt bekannt, dass der Vorschlag Q10 nicht umgesetzt würde. Ein erster positiver Ausgang für die Organisatoren, die sich auch weiterhin für die Nützlichkeit der Wärmebrückendämmung einsetzen werden.